{"id":144,"date":"2015-08-12T12:00:56","date_gmt":"2015-08-12T12:00:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.revolucionpermanente.com\/deutsch\/?p=144"},"modified":"2017-05-04T12:05:10","modified_gmt":"2017-05-04T10:05:10","slug":"gegen-jedwede-imperialistische-intervention-fur-das-recht-auf-einen-eigenen-staat-fur-das-kurdische-volk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.revolucionpermanente.com\/deutsch\/2015\/08\/12\/gegen-jedwede-imperialistische-intervention-fur-das-recht-auf-einen-eigenen-staat-fur-das-kurdische-volk\/","title":{"rendered":"Gegen jedwede imperialistische Intervention, f\u00fcr das Recht auf einen eigenen Staat f\u00fcr das kurdische Volk!"},"content":{"rendered":"<h3>Eine m\u00f6rderische Attacke auf junge t\u00fcrkische Sozialisten <\/h3>\n<p>Zehntausende t\u00fcrkische Fl\u00fcchtlinge leben im Exil; tausende kurdische oder Arbeiteraktivisten befinden sich in Gef\u00e4ngnissen der von der \u00ab\u00a0Partei f\u00fcr Gerechtigkeit und Entwicklung\u00a0\u00bb (AKP, eine islamistisch-b\u00fcrgerliche Partei) gelenkten T\u00fcrkei. Die AKP sieht sich mit einem geringeren Wachstum, mit Streiks (insbesondere bei Oyak-Renaut im Mai) und einem R\u00fcckschlag bei den Wahlen (weniger als 41% der Stimmen bei den Parlamentswahlen am 7. Juli, gegen\u00fcber mehr als 46% im Jahr 2011) konfrontiert. Pr\u00e4sident Erdogan verhandelt noch immer mit nationalistischen t\u00fcrkischen b\u00fcrgerlichen Parteien, um eine Koalitionsregierung bilden zu k\u00f6nnen.<!--more--><\/p>\n<p>Trotz diplomatischer Behinderungen stellte die franz\u00f6sische Justiz klar, da\u00df der t\u00fcrkische Geheimdienst MIT in die Ermordung dreier Aktivistinnen der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK, die gr\u00f6\u00dfte kurdisch-nationalistische Partei der T\u00fcrkei mit stalinistisch-maoistischem Ursprung, in der T\u00fcrkei verboten) am 6. J\u00e4nner 2013 in Paris verwickelt ist.<\/p>\n<p><em>Nach zweieinhalb Jahren Nachforschung brachte die Pariser Staatsanwaltschaft am 9. Juli die endg\u00fcltige Anklage ein&#8230;. erstmalig erw\u00e4gte die franz\u00f6sische Justiz die m\u00f6gliche Verwicklung des MIT, dem t\u00fcrkischen Pendant zum DGSI,&#8230; der von einem Vetrauten des t\u00fcrkischen Premierministers Recep Tayyip Erdogan geleitet wird.<\/em> (Le Monde, 24. Juli 2015)<\/p>\n<p>Am 5. Juni wurde eine Veranstaltung der Demokratischen Volkspartei (HDP, PKK-nahe) w\u00e4hrend der Wahlkampagne f\u00fcr die Parlamentswahlen in Diyarbakir angegriffen, wobei zwei Explosionen drei Tote und 402 Verwundete forderten. Die HDP erkl\u00e4rte, dass die Polizei die Ersthelfer angriff. Dennoch erhielt sie 13% der Stimmen.<\/p>\n<p>Im Juli organisierte die F\u00f6deration der Vereinigung junger Sozialisten der T\u00fcrkei (SGDF) eine Brigade (trotz des Drucks des Patriarchats in der T\u00fcrkei gemischtgeschlechtlich, darunter auch Kurden) zum Wiederaufbau von Kobane in Rojava (Syrien) nach der Zerst\u00f6rung durch Daesh (IS). Die islamistische t\u00fcrkische Regierung der AKP vervielfachte die Behinderungen und Arrestierungen gegen junge Sozialisten. Nur 20 erhielten die Erlaubnis zum Grenz\u00fcbertritt um nach Kobane zu gelangen. Andererseits war die T\u00fcrkei immer sehr durchl\u00e4ssig f\u00fcr \u00d6lexporte durch IS-Daesh und bei Djihadisten, welche die Grenze zwischen der T\u00fcrkei und Syrien in beiden Richtungen \u00fcberqueren.<\/p>\n<p><em>In ihrer Hast, den Sturz von Bashar al-Assad zu sehen, verschlossen die t\u00fcrkischen Beh\u00f6rden vor dem Transport von Waffen und dem Grenz\u00fcbergang von [islamistischen] K\u00e4mpfern an der t\u00fcrkisch-syrischen Grenze die Augen. <\/em>(Le Monde, 21. juli 2015)<\/p>\n<p>Am 20. Juli lud die Jugendorganisation die Presse und ihre Unterst\u00fctzer in das Kulturzentrum von Suru\u00e7 auf der t\u00fcrkischen Seite. Eine Bombe explodierte dort, 32 Aktivisten wurden get\u00f6tet und 70 weitere verletzt. Die Opfer waren Mitglieder der SGDF, HDP und der Sozialistischen Partei der Unterdr\u00fcckten (ESP, MLKP-nahe, der marxistisch-leninistischen kommunistischen Partei)\u00a0; viele von ihnen nahmen an den Mobilisierungen am Gezi Park in Istanbul 2013 teil. Die Attacke wurde von einem kurdischen Kamikaze der IS-Daesh ver\u00fcbt.<\/p>\n<p>Die t\u00fcrkische Polizei griff alle Demonstrationen gegen die Attacke von Suru\u00e7 mit Gewaltmitteln an und warf tausend Gegner ins Gef\u00e4ngnis.<\/p>\n<p><em>Etwa 590 Leute \u2013 radikale Islamisten, Sympatisanten der PKK, Aktivisten der DHKP-C (radikale Linke) \u2013 wurden in 22 Regionen des Landes eingesperrt. \u2026 Eine Friedensdemonstration, die f\u00fcr Sonntag, den 26.Juli geplant war und zu der linksgerichtete Organisationen aufgerufen hatten, wurde vom Pr\u00e4fekten von Istanbul verboten.<\/em> (Le Monde, 28. Juli 2015)<\/p>\n<p>Der Versuch einer Demonstration f\u00fcr den Frieden kann aus der Wiederaufnahme von milit\u00e4rischen Operationen gegen das kurdische Volk erkl\u00e4rt werden. Was sie selbst betrifft hat die HPG (bewaffneter Arm der PKK) Angriffe gegen das Milit\u00e4r und die Polizei in der T\u00fcrkei wieder aufgenommen, sowie eine Pipeline zwischen dem irakischen Kurdistan, das von der PDK verwaltet wird, und der T\u00fcrkei in die Luft gesprengt.<\/p>\n<h3>Bombardements der t\u00fcrkischen Armee gegen kurdische Basen<\/h3>\n<p>Die t\u00fcrkische Armee bombardierte kurdische D\u00f6rfer in Syrien und kurdische Basen im Irak.<\/p>\n<p><em>Herr Erdogan benutzte die IS-Bombardierungen als Vorwand f\u00fcr viel heftigere Luftschl\u00e4ge gegen die Kurdische Arbeiterpartei (PKK) im Nordirak. Die vor \u00fcber zwei Jahren gestarteten Friedensgespr\u00e4che sind damit beendet.<\/em> (The Economist, 8. August 2015)<\/p>\n<p>Offiziell hat die t\u00fcrkische Regierung ihre Zusammenarbeit mit der US Armee gegen den Islamischen Staat, dem auf den Ruinen von Syrien und dem Irak ausgerufenen Kalifat, verst\u00e4rkt. Aber genau wie Israel und Saudi Arabien, die anderen Verb\u00fcndeten der Vereinigten Staaten im Nahen Osten, und genau wie der Iran, der ehemaligen Feind und \u201cgro\u00dfem Satan\u201d der Region, hat die Bourgeoisie in der T\u00fcrkei ihre eigenen Ziele. Die Priorit\u00e4t der islamistischen AKP Regierung ist das Verhindern eines autonomen kurdischen Territoriums in Syrien an seinen Grenzen.<\/p>\n<p><em>In den Augen hochrangiger franz\u00f6sischer Milit\u00e4rquellen  bleibt der Feind Nummer Eins der T\u00fcrkei die Kurden.<\/em> (Le Monde, 26. Juli 2015)<\/p>\n<p>Mehr noch, wenn der US-amerikanische Imperialismus jetzt haupts\u00e4chlich auf den IS in Syrien zielt und sich mit dem \u00dcberleben des Assad-Regimes abfindet, verbindet der t\u00fcrkische Staat seine Bem\u00fchungen mit jenen Saudi Arabiens, Quatars und der Vereinigten Arabischen Emirate um Jaich Al-Islam, Ahar Al-Cham und Nusra (den syrischen Zweig der Al-Kaida) unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p><em>Die Ann\u00e4herung zwischen Washington und Teheran hat speziell deren sunnitische Verb\u00fcndete in der Region aufgebracht. Als Reaktion beschlossen Saudi Arabien, Quatar und die T\u00fcrkei zu Beginn des Jahres 2015 ihre Divergenzen beiseite zu legen und ihre Unterst\u00fctzung \u2013 bei Ausbildung und Bewaffnung \u2013 f\u00fcr die syrische Opposition zu koordinieren. Diese Bem\u00fchungen einer Vereinigung resultierten in der Entstehung der &#8218;Eroberungs-Armee&#8216; \u2013 einer Koalition, welche islamistische Fraktionen und die Al-Nusra.Front umfasst \u2013 , die der Armee Assads in Idlib w\u00e4hrend einer im April gestarteten Offensive ohne amerikanischer Unterst\u00fctzung einen ernsten R\u00fcckschlag zuf\u00fcgten. Auch an der S\u00fcdfront rund um Deraa zwangen von Saudi Arabien unterst\u00fctzte  Kr\u00e4fte das Regime zum R\u00fcckzug.<\/em> (Le Monde. 23. Juli 2015)<\/p>\n<p>Diese Djihadisten-Banden kombinieren Banditentum und Fanatismus gleicherma\u00dfen wie ihr Gegner IS-Daesh.<\/p>\n<p><em>Quatar fungiert als Br\u00fcckenkopf zu Al-Nusra \u2026 die saftigste Transaktion, die jenige, die dazu f\u00fchrte, da\u00df Al-Nusra im M\u00e4rz 2014 die Nonnen des Maaloula Konvents im Norden von Damaskus frei lie\u00df, brachte ihnen nicht weniger als 16 Millionen Dollar (14,5 Millionen Euro) in ihre Kassen \u2026 W\u00e4hrend des Herbstes 2014 und dem Winter 2015 vernichtete die Al-Nusra zwei Gruppierungen, die mit der Freien Syrischen Armee (FSA) in Verbindung standen, dem gem\u00e4\u00dfigten Zweig der Rebellion, bewaffnet von Saudi Arabien und den USA. Rund um Idlib setzten ihre M\u00e4nner die Sharia gewaltsam in Kraft \u2013 Gesch\u00e4fte mu\u00dften w\u00e4hrend des Gebetes geschlossen halten und ungl\u00e4ubige Paare wurden ausgeforscht.<\/em> (Le Monde, 2. August 2015)<\/p>\n<p>Diese bewaffneten Truppen, finanziert, ausgebildet und nachrichtendeinstlich von der T\u00fcrkei und Saudi Arabien unterst\u00fctzt, zielen haupts\u00e4chlich auf das Baath-Regime und die Partei der Demokratischen Union (PYD), der kurdischen kleinb\u00fcrgerlich-nationalistischen (und s\u00e4kularen) Partei Syriens. Letztere hatte mit dem Assad Regime eine Art Nichtangriffspakt ausverhandelt. Sie hat siegreich gegen die IS-Daesh gek\u00e4mpft, insbesondere in Kobane.<\/p>\n<p><em>Vor allem betrachtet Ankara die j\u00fcngsten territorialen Gewinne, die von den kurdischen Milizen der Volksverteidigungseinheiten (YPG, dem bewaffneten Arm der Partei der Demokratischen Union PYD, verbunden mit der Kurdischen Arbeiterpartei PKK) errungen wurden, sehr nachteilig. Durch die Einnahme von Tal Abyad, einer IS-Hochburg im Osten Kobanes, machen die syrischen Kurden den Eindruck als w\u00fcrden sie den Traum eines territorialen Zusammenhangs zwischen den drei kurdischen Distrikten Syriens (Afrin, Kobane, Djezireh) in eine konkrete Form bringen.<\/em> (Le Monde, 1. August 2015)<\/p>\n<p>Diese neue Situation stellt eine explosive Bedrohung f\u00fcr die t\u00fcrkischen, syrischen und iranischen Bourgeoisien dar, weil es objektiv die Frage der Schaffung eines kurdischen Staates stellt. Mehr noch stellt es eine Bedrohung des neuen reaktion\u00e4ren Gleichgewichts, welches der Imperialismus in der Region errichten will, dar.<\/p>\n<h3>Das Wei\u00dfe Haus, die NATO und Barzani unterst\u00fctzen die t\u00fcrkische Regierung<\/h3>\n<p>Unter Ber\u00fccksichtigung des \u00dcbereinkommens zwischen dem UNO-Sicherheitsrat und der (islamistischen) Rohani Regierung des Iran, die weiterhin kurdische politische Gefangene exekutiert, hat die Erdogan Regierung ein Abkommen mit der Obama Regierung (Demokratische Partei) abgeschlossen. Der T\u00fcrkei gelang an ihrer Grenze die Schaffung einer Zone, um die Bildung eines autonomen Kurdistans in Syrien zu verhindern. <\/p>\n<p><em>Obwohl die Details des Deals schemenhaft bleiben, hat die T\u00fcrkei zwei lange gehegten Forderungen Washingtons zugestimmt. Die erste war die Erlaubnis f\u00fcr amerikanische Angriffe gegen IS-Positionen von der gro\u00dfen NATO-Flugbasis Incirlik aus \u2026 Die zweite Forderung war, da\u00df t\u00fcrkische F-16 Bomber sich jetzt an den Unternehmungen der Koalition gegen IS beteiligen w\u00fcrden. Im Gegenzug stimmten die Vereinigten Staaten der Unterst\u00fctzung der Errichtung einer 65 Meilen IS-freie Zone entlang des westlichen Teils der t\u00fcrkisch-syrischen Grenze zu \u2026 Genau so, wie diese Zone IS-frei gemacht werden soll, w\u00fcrden die T\u00fcrken gerne eine syrische kurdenfreie Zone schaffen.<\/em> (The Economist, 1. August 2015)<\/p>\n<p>Die US-amerikanische Regierung unterst\u00fctzte ihr t\u00fcrkisches Gegenst\u00fcck\u00a0:<\/p>\n<p><em>Das Wei\u00dfe Haus erkannte am Sonntag laut dem stellvertretenden Berater f\u00fcr natioale Sicherheit von Pr\u00e4sident Barack Obama, Ben Rhodesdas, das Recht der T\u00fcrken an, \u00ab\u00a0Aktionen gegen terroristische Ziele zu f\u00fchren\u00a0\u00bb.<\/em> (Le Monde, 28. Juli 2015)<\/p>\n<p>Die Komplizenschaft zwischen Imperialismus und der t\u00fcrkischen Regierung zeigt, dass das Ziel der Bourgeoisien von herrschenden L\u00e4ndern unter keine Umst\u00e4nden demokratische Rechte sind. Ihre milit\u00e4rischen oder diplomatischen Interventionen sind immer von ihren Interessen bestimmt. Die nationalistischen oder zentristischen Organistationen, welche die milit\u00e4rischen Interventionen im Irak, in Lybien und in Syrien unter dem Vorwand der \u00ab\u00a0humanit\u00e4ren Hilfe\u00a0\u00bb unterst\u00fctzten, befinden sich im Lager des Imperialismus.<\/p>\n<p>Hatte die nationalistische Partei PKK in der T\u00fcrkei immer mit Syrien Kontakt gehalten, so z\u00e4hlte die Patriotische Union Kurdistans im Irak auf den Iran, w\u00e4hrend sich ihr Rivale, die Demokratische Partei Kurdistans (PDK), mit den Vereinigten Staaten und der T\u00fcrkei verb\u00fcndete. Nach Konfrontationen von 1994 bis 1996  \u00fcbernahm die PDK die Kontrolle \u00fcber die \u00ab\u00a0Autonome Region Kurdistans\u00a0\u00bb im Nordosten des Irak, die 2003 mit dem Einverst\u00e4ndnis der USA geschaffen wurde. Dieser kleine Staat wurde ein Gas- und \u00d6llieferant f\u00fcr die T\u00fcrkei und ein Abnehmer der t\u00fcrkischen kapitalistischen Konzerne f\u00fcr Bauwesen und Ziviltechnik.<\/p>\n<p>Aber es war die PKK, die vor einem Jahr die irakischen Kurden besch\u00fctzten, als diese durch den R\u00fcckzug der Truppen der Barzani Regierung (PDK) des irakischen Kurdistans dem IS-Daesh ausgeliefert waren.<\/p>\n<p><em>Indem sie durch syrisches Gebiet gingen, um den Jessiden (irakische Kurden, Anh\u00e4nger eines aus dem Zoroastrismus entstandenen Kults) Beistand zu leisten, nachdem sie von den irakisch-kurdischen Peschmergas ihrem Schicksal \u00fcberlassen, dann vom Islamischen Staat auf dem Berg Sinjar ab dem 9. August 2014 eingekesselt waren, bezog die PKK auf eine unerwartete Weise in der Einflu\u00dfzone der Demokratischen Partei Kurdistans (PDK) des Herrn Barzani Stellung.<\/em> (Le Monde, 4. August 2015)<\/p>\n<p>Angesichts der Bombardierungen von PKK-Lagern im Irak durch die t\u00fcrkische Armee forderte die PDK-Regierung die PKK auf, zu verschwinden, anstatt die Erdogan Regierung zu verurteilen.<\/p>\n<p><em>Die Pr\u00e4sidentschaft Irakisch-Kurdistans, einer Region, die seit dem 24. Juli von st\u00e4ndigen t\u00fcrkischen Luftschl\u00e4gen betroffen ist, verlangte am 1. August den Abzug der Mitglieder der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK). \u00ab\u00a0Die PKK mu\u00df ihr Operationsgebiet aus der Region Irakisch-Kurdistans verlegen, damit keine Zivilisten Opfer dieses Krieges werden\u00a0\u00bb, verlautete das B\u00fcro des Pr\u00e4sidenten der Region, Massoud Barzani, in einem Kommuniqu\u00e9.<\/em> (Le Monde, 4. August 2015)<\/p>\n<p>Die NATO, eine Milit\u00e4rallianz zwischen den USA und den meisten kapitalistischen Staaten Europas, darunter die T\u00fcrkei, stimmte den t\u00fcrkischen Milit\u00e4rinterventionen in Syrien und dem Irak zu.<\/p>\n<p><em>Die au\u00dferordentliche Sitzung des Nordatlantikrates, die von der T\u00fcrkei beantragt worden war, erbrachte am 28. Juli eine starke Unterst\u00fctzung f\u00fcr Ankara seitens der NATO-Botschafter. \u00ab\u00a0Terrorismus in all seinen Formen kann niemals toleriert noch gerechtfertigt werden\u00a0\u00bb, fordert die Allianz und betont ihre \u00ab\u00a0starke Solidarit\u00e4t\u00a0\u00bb mit der T\u00fcrkei. \u00ab\u00a0Die Zustimmung ist total, einstimmig und einwandfrei\u00a0\u00bb, erkl\u00e4rte der Generalsekret\u00e4r Jens Stoltenberg. \u2026 Die Beh\u00f6rden in Ankara stellen den IS und die PKK auf die selbe Ebene, wobei Stoltenberg offensichtlich zuerst nach dem inneren Zusammenhalt seiner Organisation trachten und mit einem Land, welches die zweitgr\u00f6\u00dfte Armee der Allianz besitzt, taktvoll umgehen musste.<\/em> (Le Monde, 23. Juli 2015)<\/p>\n<p>Gegen die westlichen imperialistischen Regierungen, die Syrien und den Irak mit den islamistischen Monarchien des arabisch-persischen Golfes bombardieren, ist es die Pflicht der Parteien und Gewerkschaften der darin verwickelten L\u00e4nder, den R\u00fcckzug der Truppen, die Schlie\u00dfung der Milit\u00e4rbasen, die Annulierung aller Waffenvertr\u00e4ge und die \u00d6ffnung der Grenzen f\u00fcr Einwanderer aus dem Nahen Osten einzufordern.<\/p>\n<p>Die L\u00f6sung f\u00fcr alle V\u00f6lker der Region, um in Frieden leben zu k\u00f6nnen, liegt in der Niederlage des Zionismus und des Imperialismus. Der Kapitalismus wird von wenigen hundert gro\u00dfen kapitalistischen Konzernen dominiert, welche die ganze Welt in den Ruin f\u00fchren\u00a0: Krieg, \u00f6konomische Krisen, \u00f6kologische Krisen, \u2026 Eine handvoll Staaten pl\u00fcndern und verschmutzen den Rest der Welt, erpressen die Regierungen der beherrschten L\u00e4nder, versuchen sie zu st\u00fcrzen wann immer es ihnen genehm ist, setzen despotische Regimes ein wie jenes des Marschall Al-Sisi, unterst\u00fczen Kolonialismus wie etwa jenen Israels oder Monarchien oder fundamentalistische Regimes wie Saudi Arabien, wobei mit letzteren der Djihadismus gef\u00f6rdert wird. Um den Weltimperialismus auszul\u00f6schen haben die Arbeiter Westeuropas, Chinas, Russlands, Japans und der USA die Pflicht, f\u00fcr die Niederlage ihrer eigenen Regierungen zu k\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Jeder ernsthafte Kampf des Proletariats eines herrschenden Landes schw\u00e4cht die imperialistische Dominanz, ermutigt Arbeiter in beherrschten L\u00e4ndern, Frauen und unterdr\u00fcckte V\u00f6lker ihre lokalen Machthaber herauszufordern, demokratische Freiheiten einzufordern, das Privateigentum in Frage zu stellen und die Macht zu \u00fcbernehmen. Jeder Sieg im Nahen Osten wie der Beginn der Revolution in Tunesien und \u00c4gypten 2011 f\u00f6rdert die Revolution in den imperialistischen Zentren.<\/p>\n<h3>Gegen die Unterdr\u00fcckung der Kurden, f\u00fcr die sozialistische Revolution<\/h3>\n<p>Kurden werden heute in der T\u00fcrkei und im Iran von den islamistischen Fraktionen des t\u00fcrkischen und persischen B\u00fcrgertums unterdr\u00fcckt. Sie sind auch im Irak und in Syrien von islamo-faschistischen Banden des IS-Daesh und von der t\u00fcrkischen Armee bedroht.<\/p>\n<p>Die kurdischen Nationalisten erweisen sich aufgrund ihrer kleinb\u00fcrgerlichen (PKK-PYD-PJAK, Komala) oder b\u00fcrgerlichen (UPK, PDK, PDKI \u2026.) Natur als unf\u00e4hig, sich an die Proletarier der imperialistischen L\u00e4nder und jene des Nahen Ostens zu wenden, um eine soziale Revolution zu f\u00fchren, die endg\u00fcltig alle Unterdr\u00fcckerregimes zu Fall bringen w\u00fcrde. Sie bevorzugen es, von existierenden Regimen oder vom Imperialismus ein Minimalrecht auf eine eingeschr\u00e4nkte Existenz zu erhalten. Kurdische Nationalisten sind unf\u00e4hig das Ziel, das sie sich selbst offiziell stecken, zu erreichen\u00a0: ein unabh\u00e4ngiges und vereintes Kurdistan. Tats\u00e4chlich w\u00fcrde die Mobilisierung von Arbeitern, Lohnabh\u00e4ngigen und armen Bauern auch die kurdischen Grundherrn und Kapitalisten angreifen.<\/p>\n<p>Die derzeitigen kurdischen Organisationen beschr\u00e4nken sich auf die Gefolgschaft von unterschiedlichen regionalen M\u00e4chten (Iran, T\u00fcrkei, Israel,&#8230;) oder sogar westlicher imperialistischer Kr\u00e4fte. Haben doch europ\u00e4ische und amerikanische Bourgeoisien die Region w\u00e4hrend des 19. Jahrhunderts kolonialisiert, sie im 20. Jahrhundert k\u00fcnstlich zerst\u00fcckelt, Blockaden verh\u00e4ngt und mi\u00dfliebige Regimes gest\u00fcrzt, die zionistische Kolonisierung gef\u00f6rdert, zum Entstehen des politischen Islamismus beigetragen, bleiben weiterhin verb\u00fcndet mit den Golf-Monarchien, die st\u00e4ndig weltweit den Salafismus und Djihadismus unterst\u00fctzen&#8230; Die Unterst\u00fctzung der einen oder anderen dieser imperialistischen Bourgeoisien f\u00fcr diese oder jene kurdische Organisation ist begrenzt und jederzeit umkehrbar, je nach den Wendungen ihrer Politik oder ihrer egoistischen Interessen.<\/p>\n<p>Die kurdischen nationalistischen Cliquen greifen auf Methoden zur\u00fcck, die der revolution\u00e4ren Arbeiterbewegung fremd sind\u00a0: Aggressionen gegen andere Str\u00f6mungen, autorit\u00e4res internes Regime, Gesch\u00e4ftemacherei mit Exilanten, F\u00fchrerkult, Opferung von Mitgliedern, Selbstmordanschl\u00e4ge &#8230;<\/p>\n<p>Internationalistische Kommunisten verteidigen die nationalen Rechte der Kurden, insbesondere in der T\u00fcrkei, im Irak, im Iran und in Syrien.<\/p>\n<p><em>Das Proletariat kann nicht an der f\u00fcr die imperialistische Bourgeoisie besonders unangenehmen Frage der\u00a0Grenzen\u00a0des Staates, die auf nationaler Unterjochung beruhen, stillschweigend vorbeigehen. Es kann sich des Kampfes gegen die gewaltsame Zur\u00fcckhaltung der unterjochten Nationen in den Grenzen des vorhandenen Staates nicht enthalten, und eben dies hei\u00dft f\u00fcr das Selbstbestimmungsrecht der Nationen k\u00e4mpfen.<\/em> (Lenin, Die sozialistische Revolution und das Selbstbestimmungsrecht der Nationen, Februar 1916, 4. These)<\/p>\n<p>Internationalistische Kommunisten treten aber deswegen nicht f\u00fcr die Vervielf\u00e4ltigung von Kleinstaaten ein (wie etwa ein Irakisch-Kurdistan), verdammt zur Fremdherrschaft.<\/p>\n<p><em>Je mehr die demokratische Organisation des Staates bis zur vollst\u00e4ndigen Freiheit der Abtrennung ausgestaltet ist, desto seltener und schw\u00e4cher wird in der Praxis das Bestreben nach Abtrennung sein (\u2026) Das Ziel des Sozialismus ist nicht nur Aufhebung der Kleinstaaterei und jeder Absonderung von Nationen, nicht nur Ann\u00e4herung der Nationen, sondern auch ihre Verschmelzung.<\/em> (Lenin, Die sozialistische Revolution und das Selbstbestimmungsrecht der Nationen, 3. These)<\/p>\n<p>Internationalistische Kommunisten sind strikte Gegner von nationalistischen Str\u00f6mungen, die die Kurden politisch ausbeuten und sie von Niederlage zu Niederlage f\u00fchren.<\/p>\n<p><em>Denn die Bourgeoisie der unterdr\u00fcckten Nationen mi\u00dfbraucht best\u00e4ndig die Losungen der nationalen Befreiung um die Arbeitet zu betr\u00fcgen: in\u00a0|150|\u00a0der inneren Politik benutzt sie diese Losungen zur reaktion\u00e4ren Verst\u00e4ndigung mit der Bourgeoisie der herrschenden Nation (zum Beispiel die Polen in Osterreich und Ru\u00dfland, die eine Abmachung mit der Reaktion treffen zur Unterdr\u00fcckung der Juden und Ukrainer); in der \u00e4u\u00dferen Politik bem\u00fcht sie sich, sich mit einer der wetteifernden imperialistischen Regierungen zu verst\u00e4ndigen, um ihre r\u00e4uberischen Ziele zu verwirklichen (die Politik der kleinen Balkanstaaten u.a.m.)<\/em> (Lenin, Die sozialistische Revolution und das Selbstbestimmungsrecht der Nationen, Februar 1916, 4. These) <\/p>\n<p>Das kurdische Vok hat das fundamentale Recht seinen Staat zu gr\u00fcnden. Aber, gegen den vernebelnden und machtlosen Nationalismus, gegen den Schulterschluss der Klassen mit den kurdischen Kapitalisten, m\u00fcssen sich die kurdischen Arbeiter und Studenten der ganzen Welt mit ihren Schwestern und Br\u00fcdern, Arabern, T\u00fcrken, Persern, Juden &#8230; zusammenschlie\u00dfen, um den Kampf gegen ihre gemeinsamen Ausbeuter und Unterdr\u00fccker zu f\u00fchren. Die kurdischen Arbeiter und Angestellten m\u00fcssen der kurdischen Bourgeoisie, die sie ausbeutet und t\u00e4uscht, jede Unterst\u00fctzung verweigern, und noch mehr den sie unterdr\u00fcckenden t\u00fcrkischen, arabischen und persischen Bourgeoisien. Sie m\u00fcssen in jedem Staat mit anderen bewu\u00dften Arbeitern eine revolution\u00e4re Arbeiterpartei aufbauen. Diese Parteien werden untereindander und mit den entsprechenden Parteien Nordafrikas, im Rest Asiens und der imperialistischen L\u00e4nder durch die Kommunistische Internationale, die auf einer marxistischen Grundlage wieder erstehen muss, verbunden sein.<\/p>\n<p>Bewegungsfreiheit und Aufnahme von kurdischen, pal\u00e4stinensischen, syrischen und irakischen Fl\u00fcchtlingen in der ganzen EU, in den USA und anderswo\u00a0! R\u00fcckzug der T\u00fcrkei (und Griechenlands) aus der NATO\u00a0! Aufhebung der anti-kurdischen Blockade an der syrischen Grenze durch das t\u00fcrkische Milit\u00e4r\u00a0! Beendigung der Bombardierungen in Syrien und im Irak durch die t\u00fcrkischen und westlichen imperialistischen Armeen\u00a0!<\/p>\n<p>Solidarit\u00e4t der Arbeiterorganisationen der ganzen Welt mit dem kurdischen Volk\u00a0! Freilassung aller kurdischen politischen Gefangenen im Nahen Osten und in Europa\u00a0!<\/p>\n<p>Den Kurden das Recht auf ihre Sprachen\u00a0!  Selbstbestimmungsrecht der Kurden und das Recht aus die  Errichtung ihres eigenen Staates, falls sie es w\u00fcnschen\u00a0!<\/p>\n<p>F\u00fcr eine Arbeiter- und Bauernregierung in Syrien, dem Irak, der T\u00fcrkei und im Iran\u00a0! F\u00fcr die Sozialistische F\u00f6deration des Nahen Ostens\u00a0! F\u00fcr den Weltsozialismus\u00a0!<\/p>\n<p><center>11. August 2015<br \/>\nKollektiv Permanente Revolution<br \/>\nBewegung zum Sozialismus\u00a0!<\/center><\/p>\n<h3>Lexikon<\/h3>\n<p><b>AKP<\/b>: Adalet ve Kalk\u0131nma Partisi, Partei f\u00fcr Gerechtigkeit und Entwicklung, islamistische b\u00fcrgerliche Partei (T\u00fcrkei)<br \/>\n<b>DHKP-C<\/b>: Devrimci Halk Kurtulu\u015f Partisi-Cephesi, Revolution\u00e4re Volksbefreiungsfront &#8211; Partei, stalinistisch-Maoistische Guerilla Organisation, verboten (T\u00fcrkei)<br \/>\n<b>ESP<\/b>: Ezilenlerin Sosyalist Partisi, Sozialistische Partei der Unterdr\u00fcckten, legale stalinistisch-maoistische Organisation, der verbotenen MLKP nahestehend (T\u00fcrkei)<br \/>\n<b>HDP<\/b>\u00a0: Halklar\u0131n Demokratik Partisi, Demokratische Partei der V\u00f6lker, der verbotenen PKK nahestehend, vertreten in der Gro\u00dfen Nationalversammlung (T\u00fcrkei)<br \/>\n<b>HPG<\/b> : H\u00eaz\u00ean, Parastina Gel, Volksverteidigungskr\u00e4fte, bewaffneter Arm der PKK (T\u00fcrkei, Syrien, Irak)<br \/>\n<b>IS<\/b>: ad-dawla al-isl\u0101miyya, Islamischer Staat, islamo-faschistsche Partei welche ein nicht von anderen Staaten anerkanntes Kalifat regiert (Irak, Syrien)<br \/>\n<b>Komala<\/b>: Komala-ye Shoreshgari-ye Zahmat Keshan-e Kordestan-e Iran, Revolution\u00e4re Organisation der Werkt\u00e4tigen Kurdistan-Iran, verbotene kurdische nationalistische Organisation mit stalinistisch-maoistischen Ursprung, die sich gegenw\u00e4rtig um den Beitritt zur Sozialistischen Internationale bem\u00fcht (Iran)<br \/>\n<b>PDK<\/b>: Part\u00eeya Demokrata Kurdistan, Demokratische Partei Kurdistans, kurdisch-nationalistische Partei an der Macht im autonomen Kurdistan, nicht als Staat anerkannt (Irak)<br \/>\n<b>PDKI<\/b>: Part\u00eeya Demokrata Kurdistan \u2014 Iran, Democratische Partei Kurdistan \u2014 Iran, verbotene kurdisch-nationalistische Partei (Iran)<br \/>\n<b>PJAK<\/b>: Partiya Jiyana Azad a Kurdistan\u00ea, Partei f\u00fcr ein freies Leben in Kurdistan, verbotene kurdisch-nationalistische Partei mit Kontakten zur PKK (Iran)<br \/>\n<b>PKK<\/b> : Partiya Karker\u00ean Kurdistan, Arbeiterpartei Kurdistans, verbotene kurdisch-nationalistische Partei mit stalinistisch-maoistischem Ursprung (T\u00fcrkei)<br \/>\n<b>PYD<\/b>: Partiya Yek\u00eetiya Demokrat, Partei der demokratischen Union, pro-PKK kurdisch nationalistische Partei, kontrolliert die Rojava (Syrien)<br \/>\n<b>SGDF<\/b>: Sosyalist Gen\u00e7lik Dernekleri Federasyonu, F\u00f6deration der Assoziierung junger Sozialisten, der ESP und der HDP nahestehend<br \/>\n<b>UPK<\/b> (oder YNK): Yek\u00eet\u00eeya Ni\u015ftiman\u00eeya Kurdistan, Patriotische Union Kurdistans, kurdisch-nationalistische Partei (Iraq).<br \/>\n<b>YPG<\/b>: Yek\u00eeney\u00ean Parastina Gel, Volksverteidigungseinheiten, bewaffneter Arm der PYD (Syrien)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine m\u00f6rderische Attacke auf junge t\u00fcrkische Sozialisten Zehntausende t\u00fcrkische Fl\u00fcchtlinge leben im Exil; tausende kurdische oder Arbeiteraktivisten befinden sich in Gef\u00e4ngnissen der von der \u00ab\u00a0Partei f\u00fcr Gerechtigkeit und Entwicklung\u00a0\u00bb (AKP,&#8230; <a href=\"https:\/\/www.revolucionpermanente.com\/deutsch\/2015\/08\/12\/gegen-jedwede-imperialistische-intervention-fur-das-recht-auf-einen-eigenen-staat-fur-das-kurdische-volk\/\">Lesen Sie mehr &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-144","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.revolucionpermanente.com\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/144","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.revolucionpermanente.com\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.revolucionpermanente.com\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.revolucionpermanente.com\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.revolucionpermanente.com\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=144"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.revolucionpermanente.com\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/144\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":188,"href":"https:\/\/www.revolucionpermanente.com\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/144\/revisions\/188"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.revolucionpermanente.com\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=144"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.revolucionpermanente.com\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=144"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.revolucionpermanente.com\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=144"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}